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Die Gesundheitspsychologie ist der wissenschaftliche Beitrag der Psychologie zur:

  • Förderung und Erhaltung von Gesundheit
  • Prävention und Behandlung von Krankheiten
  • Förderung der Rehabilitation
  • Identifikation von psychischen Faktoren, die zur Entstehung von Krankheiten beitragen
  • Identifikation von Determinanten des Krankheitsbewältigungs- und Genesungsprozesses und zum
  • Einfluss des Zusammenwirkens zwischen Gesundheitssystem und Patient auf das individuelle Gesundheitsverhalten.


Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit personalen, sozialen und strukturellen Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen. Die Gesundheitspsychologie geht davon aus, dass Gesundheit mehr ist als die Abwesenheit von Krankheit, und vertritt ein positives Verständnis von Gesundheit. Sie entwickelt Theorien und Modelle zur Entstehung und zur Aufrechterhaltung von gesundheitsbeeinträchtigenden und gesundheitsförderlichen Einstellungen und Verhaltensweisen und konstruiert Verfahren zu deren Diagnostik. Sie entwirft und evaluiert Interventionsprogramme, die zur primären, sekundären und tertiären Prävention sowie zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung eingesetzt werden und sowohl auf individueller als auch struktureller Ebene ansetzen.

Die Fachgruppe Gesundheitspsychologie

Die Fachgruppe Gesundheitspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie wurde 1992 gegründet und zählt 362 Mitglieder (Stand: 20.11.2017). Die erste gewählte Sprechergruppe bestand aus den Professoren Heinz Walter Krohne (Mainz), Ralf Schwarzer (Berlin) und Peter Schwenkmezger (Trier). Gegenwärtig wird die Fachgruppe durch Petra Warschburger (Universität Potsdam), Gudrun Sproesser (Universität Konstanz) und Daniela Zahn (BZgA) sowie die Vertreter/innen der Jungmitglieder Pamela Rackow (University of Aberdeen) und David Daniel Ebert (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) vertreten. Die Fachgruppe Gesundheitspsychologie pflegt vielfältige internationale Kontakte und ist dadurch eng verflochten mit der World Health Organization (WHO), der International Association of Applied Psychology (IAAP) sowie der Division 38 (Health Psychology) der American Psychological Association (APA). Viele Mitglieder gehören zugleich der European Health Psychology Society (EHPS) an und finden dort zahlreiche Gelegenheiten für länderübergreifende Arbeitsvorhaben und gemeinsame Forschungsinteressen. Die Verbindung zur EHPS wurde durch die Präsidentschaft von Ralf Schwarzer (Berlin) in den Jahren 1996 bis 1998 und Britta Renner (Konstanz) in den Jahren 2006 bis 2008 besonders gestärkt. Gegenwärtig ist die Fachgruppe Gesundheitspsychologie im Vorstand der EHPS durch Gudrun Sproesser (Konstanz) vertreten.